
EUKOVIA
guiding people – managing goods
Wir entwickeln leistungsstarke Systeme für Indoor-Logistik, Asset-Management und Indoor-Navigation.
Besonders Krankenhäuser und Betriebe mit hohem Publikums- und Warenverkehr profitieren von unserem Angebot.
Durch intuitive Besucherorientierung, effiziente und sichere interne Warentransporte sowie solides Asset-Management sparen große Einrichtungen wie Krankenhäuser und Behörden jährlich Beträge im sechs- bis siebenstelligen Bereich.
Woran das liegt?
Besucher, Patienten, Angehörige, Kunden und neue Mitarbeiter fühlen sich auf dem Betriebsareal bestens orientiert. Sie finden selbständig und intuitiv den jeweils optimalen und bei Bedarf barrierefreien Weg zu ihren Zielen. Dort kommen sie pünktlich und (abgesehen von persönlichen Sorgen) entspannt an.
Die Mitarbeitenden, die häufig unter hohem Zeitdruck und vielfältigen Arbeitsbelastungen stehen, profitieren davon, dass die Menschen, die zu ihnen kommen, frei von unnötigem Orientierungsstress sind. Zum einen wird so konzentriertes Arbeiten erleichtert. Zum anderen gibt es wertvolle Freiräume für freundliche, würdige und menschliche Worte und Gesten.
Auch für Onboardingprozesse, Praktika und Hospitationen bietet die Indoor-Navigation große Erleichterungen.
Durch den modularen Aufbau des Systems und durch die von Vornherein berücksichtigte Kompatibilität mit gängigen, nicht proprietären Standards, sind Erweiterungen in vielfältige Richtungen auch in Zukunft möglich.
Des Weiteren fallen im Zuge des Einsatzes der Leistungsmodule Bewegungsdaten und Daten zu Verwendung und Zuständen der einzelnen Assets an. Diese Daten ermöglichen wertvolle Erkenntnisse zu verborgenen Fehlerquellen und zusätzlichen Optimierungspotenzialen.
Das Rückgrat des Eukovia-Systems bildet ein Daten- und Sensornetz, das an die örtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Institution optimal angepasst ist. Dieses Netzwerk stellt im Zusammenspiel mit einem digitalen Gebäudezwilling sowie mit einer leistungsstarken Tracking- und Routingapplikation die Basis, auf der die Leistungsmodule operieren.
Aus Anwendersicht funktioniert die Navigation auf dem Betriebsareal mit einem einfachen, bierdeckelgroßen (ca. 10cm * 10cm) Handheld. Wir nennen dieses Gerät ‚Kompass‘. Den Kompass erhalten die Besucher an Terminals im Eingangsbereich. Diese barrierefrei und extrem benutzerfreundlich gestalteten Terminals ermitteln das Ziel – Raum, Fachabteilung, Servicestelle … – zu dem der Besucher gelangen möchte. Zielwünsche werden durch Sprechen, Tippen oder Scannen eines QR-Codes eingegeben. Sensortechnik und eine intelligente Benutzeroberfläche unterstützen den Eingabeprozess. So werden neben visuellen Barrieren auch Sprachbarrieren minimiert.
Sobald das Ziel erkannt ist, gibt das Terminal einen Kompass aus. Das besondere am Kompass ist, sein kompromisslos einfaches Design. Er zeigt nur Symbole an, die für die Wegführung unbedingt nötig sind, meistens einen großen Pfeil, der stets in die Richtung weist, in die der Besucher gehen sollte. Dazu kommen bei Bedarf minimalistische Piktogramme, wenn auf dem Weg z. B. eine Treppe oder ein Aufzug genommen werden sollten.
Es kommt häufig vor, dass ein Besucher nacheinander mehrere Ziele aufsuchen möchte oder dass sich während seines Aufenthalts Ziele ändern oder neue Ziele ergeben. Das ist mit dem Eukovia-System leicht möglich. Zum einen kann der Besucher den Kompass an Terminals, die an zentralen Punkten auf dem Areal aufgestellt sind, selbständig auf neue Ziele ausrichten, zum anderen können Mitarbeitende mit einer App im Handumdrehen Ziele auf den Kompass übertragen.
Und ja, Besucher, die dies wünsche, können die Indoor-Navigation auch mit einer App auf dem eigenen Handy nutzen. Das ist dann besonders attraktiv, wenn Sie die Einrichtung häufiger besuchen oder wenn sie sich schon vor einem Besuch auf die Wege und Ziele vorbereiten möchten.
Um Waren vom Eingang im Paketzentrum bis zur tatsächlichen internen Zustellung sicher im Blick zu haben und optimal steuern zu können, werden sie zunächst in der Eukovia-Logistik-App (ELA) registriert. Je nach den internen Anforderungen und Bedürfnissen, unterstützt ELA den Einkauf und das interne Zustellpersonal dabei, Waren optimal zu bündeln und effiziente Auslieferungsrouten zu planen.
Waren oder Warenbündel werden mit wiederverwendbaren ELA-Trackern versehen. So sind sie über ELA auf ihrem gesamten Weg vom Paketzentrum bis zur finalen Zustellung sichtbar.
Bei Bedarf kann jede Sendung mit zusätzlichen Informationen, wie z. B. Transportprioritäten, Warnhinweisen oder Nachrichten an den Adressaten versehen werden.
Sollte eine Lieferung doch einmal vergessen worden sein oder an einen falschen Ort gelangen, so besteht die Möglichkeit, dass der mit ihr verknüpfte ELA-Tracker durch optische oder akustische Signale auf sich aufmerksam macht. Selbstverständlich können einmal in ELA registrierte und noch nicht zugestellte Lieferungen über die App stets auf dem virtuellen Gebäudeplan lokalisiert werden.
Im Asset-Management-Leistungsmodul verwenden wir Tracker, die mit dem Eukovia-Netzwerk verbunden sind. Diese kleinen, unscheinbaren Geräte mit einer Akkulaufzeit von über 12 Monaten werden an sämtlichen Objekten befestigt, die mit der Eukovia-Asset-Management-App (EAMA) inventarisiert und überwacht werden sollen. Ein Blick auf EAMA genügt und Sie wissen, wo sich ein benötigtes Objekt aktuell befindet.
Mit EAMA verwalten Sie darüber hinaus zu jedem Objekt spezifische Zusatzinformationen: Termine und Belegungspläne können ebenso hinterlegt werden wie Wartungs- oder Reinigungsbedarfe, Zustandsberichte, Gebrauchsanweisungen, Eigentumsvermerke u. v. m.
Über optische oder akustische Signale auf dem jeweiligen EAMA-Tracker sowie über Hinweise auf EAMA selbst wird je nach Konfiguration auf Anstehende Termine oder Wartungen hingewiesen.
Wir, die Gründer der Eukovia GmbH, sind Friedrich und Johann Weber – nicht Brüder, sondern Vater und Sohn.
Im Rahmen meiner Beschäftigung am Institut für Klinische Genetik der Medizinischen Hochschule Brandenburg wurde ich (Vater Friedrich) im Sommer 2025 auf den Brandenburg Health Hackathon aufmerksam, ausgerichtet durch meine Hochschule, die Technische Hochschule Brandenburg und die Uniklinik Brandenburg. Bei der Veranstaltung sollten Lösungsansätze für konkrete Probleme aus dem Krankenhausalltag entwickelt werden.
Ich fühlte mich spontan durch die Aufgabe angesprochen, die Orientierung von Patienten und Angehörigen auf dem Klinikareal zu optimieren. Als ich Johann davon erzählte, war er gleich Feuer und Flamme: „Ja komm, lass mitmachen. Das kriegen wir hin!“
Wir haben dann im Sommer über viel Tischtennis gespielt und lange Spaziergänge mit dem Hund durch schwedische Wälder unternommen. Wir haben uns Bälle und Ideen zugespielt. Wir haben uns herausgefordert und gesteigert. Gezeichnet, gezweifelt, verworfen und verbessert. Im Herbst meldeten wir uns zum Health Hackathon an. Im Oktober waren wir, gemeinsam mit zwei Teamkolleg*innen, dank unserer innovativen Lösung die Gewinner des ersten Preises.
Diese großartige Bestätigung durch die Jury und viel hilfreiches Feedback bestärkten und dann darin, das Konzept zu verfeinern und zu erweitern (zur Navigation kam zunächst Warenlogistik und dann Asset-Management hinzu), erfahrene und leistungsstarke Entwicklungspartner sowie ein Krankenhaus für ein Pilotprojekt zu finden und schließlich die Eukovia GmbH zu gründen.
„Make it simple, do it for the people!“ – nach dieser Philosophie setzen wir bei der Eukovia GmbH auf eine hybride Lösung für das Indoor-Navigationsmodul. Eine reine App-Lösung wäre zwar für viele praktisch, aber nicht für alle: Für manche Menschen ist es eine Hürde oder sogar eine Barriere, spontan eine App installieren zu müssen, um sich in einem Gebäude zurechtzufinden.
Mit dem Eukovia-Kompass machen wir die Navigation so einfach wie möglich: Ziel eingeben, Kompass nehmen, losgehen. Gleichzeitig bieten wir mit unserer App ELA eine digitale Alternative für alle, die sich damit wohler fühlen. Beide Systeme – Kompass und App – funktionieren parallel und basieren auf derselben Technologie. So schaffen wir eine inklusive Lösung für alle, nicht nur für Technikbegeisterte. Denn wahre Zukunft entsteht erst, wenn jeder barrierefrei teilhaben kann.
Die Installationskosten und das Sparpotenzial sind je nach der Struktur und Größe Ihres Betriebsgeländes sowie je nach Art und Umfang Ihres Publikums- und Warenaufkommens sehr unterschiedlich. Wirtschaftlichkeit ist vor allen Dingen dadurch schnell gegeben, dass das einmal eingerichtete Basis-System den Aufbau von gleich drei und mehr Leistungsmodulen ermöglicht. Wir sammeln derzeit in einem Pilotprojekt Erfahrungen, die uns bald erlauben, präzisere Voraussagen zu den Kosten und deren Amortisation zu machen.
Die Installationskosten ergeben sich in Abhängigkeit zu Struktur und Größe Ihrer Betriebsstätte. Melden Sie sich gerne bei uns. Wir teilen Ihnen dann mit, welche Pläne und Daten wir brauchen, um eine ersten Kostenabschätzung zu erstellen.
Unserem Betriebsnamen liegt zum einen das altgriechische Wort οἶκος (/ô͜i.kos/ = Haus) und zum anderen das lateinische Wort via (= Weg) zugrunde. Damit haben wir den Hinweis zu „Weg im Haus“. Aus dem οἶ haben wir dann ein ‚Eu‘ gemacht. Das ist zum einen ein Bekenntnis zu Europa, zur Offenheit und Vielschichtigkeit. Zum anderen klingt hier das Präfix ‚εὐ‘ mit, das mit ‚positiv‘ und ‚hilfreich‘ übersetzt werden darf. Man denke z. B. an die Worte Eustress und Euphorie. Eukovia = Gute Wege für alle durchs Haus.
Der Installationsprozess des Eukovia-Systems erstreckt sich von der Kartierung/dem Aufbau des digitalen Gebäudezwillings sowie der Ermittlung spezifischer räumlicher Gegebenheiten und Kundenbedürfnisse über die Installation der Sensortechnik bis zur Anpassung der Leistungsmodule und Mitarbeiterschulung. Je nach Auftragsvolumen ist mit 4 bis 8 Monaten zu rechnen.
Das Navigations-Modul lohnt sich besonders für Betriebsgelände mit weitläufigen, ggf. historisch gewachsenen Gebäudestrukturen, bei hohem Publikumsaufkommen und bei einem ehrlich gemeinten Bekenntnis, Verantwortung für Besucherinnen und Besucher übernehmen zu wollen.
Das Logistik-Modul lohnt sich dann, wenn regelmäßig Warenströme durch den Betrieb fließen, die für eine reibungslose und wirtschaftliche Durchführung der Prozesse gebraucht werden.
Das Asset-Management-Modul entfaltet seinen Nutzen, wenn zahlreiche Bewegliche, von unterschiedlichen Beteiligten benötigte Apparate und Gegenstände zur Leistungserfüllung verwendet werden.
Den größten Vorteil, relativ zu den Investitionskosten, entfaltet das Eukovia-System, wenn gleichzeitig auf die Leistungen mehrerer Module gesetzt wird. In diesem Setting entfaltet das Basis-System aus Netzwerk und Digitalem Gebäudezwilling sein volles Potenzial.
Ja. Gerade, wenn Besucherinnen und Besucher sich in komplexen, weitläufigen und unübersichtlichen baulichen Strukturen zurechtfinden sollen, wenn auf einem derartige Betriebsgelände Warenströme gelenkt oder Assets lokalisiert werden sollen, ist die Einrichtung des Eukovia-Systems empfehlenswert.
Das ist selbstverständlich möglich. Besonders wirtschaftlich wird der Einsatz des Eukovia-Systems, wenn die Infrastruktur der System-Basis von mehreren Modulen genutzt wird.
Für präzise Navigation und Lokalisierung sorgt Sensortechnik, die auf jeder Etage installiert ist. So ist ein sicherer Übergang über Treppen und Aufzüge gewährleistet.
Ja. Das ist eine der Stärken des Eukovia-Systems. Über einfache Einstellungen auf dem Gebäudeplan des digitalen Zwillings, können Mitarbeiter nach kurzer Einweisung selbständig kurzfristige Umleitungen oder dauerhafte Veränderungen einrichten. Diese werden dann in Echtzeit für die Navigation und Logistik eingesetzt.
Aufzüge sind als solche im digitalen Gebäudezwilling eingetragen. Sie werden in der Navigation mit einbezogen. Liegt ein Aufzug auf einer Route, wird auf dem Navigationsgerät ein einfaches Piktogramm, ↑/↓ + Zieletage, (z. B. ↑5 oder ↓UG) angezeigt. Sogar ein intelligentes Routing zum Aufzug mit der voraussichtlich kürzesten Wartezeit ist möglich.
Ja. ‚Vorfahrtsregelungen‘ können bei der Navigation eingerichtet und berücksichtigt werden. So ist es z. B. möglich, für Patientenbetten oder Notfälle vorausschauend Aufzugslots zu blockieren.
Der Eukovia-Kompass leitet die Nutzer am Ende ihres Aufenthalt im Gebäude automatisch zum gewünschten Ausgang. Dort weist er akustisch und grafisch auf eine Rückgabestelle hin. Wenn der Kompass (versehentlich) vom Areal entfernt wird, macht er akustisch, optisch und haptisch (vibrieren) deutlich auf sich aufmerksam. Die Geräte tragen das Branding der jeweiligen Einrichtung. Sie sind außerhalb unbrauchbar.
Ja. An Terminals, die an Knotenpunkten auf dem Areal aufgestellt sind, können stets neue Ziele auf den Eukovia-Kompass übertragen werden. Auch über Apps auf Computern oder Smartphones von Mitarbeitenden können Ziele aktualisiert werden. Besucherinnen und Besucher, die anstelle des Eukovia-Kompasses die Eukovia-Navigations-App nutzen, haben zusätzlich die Möglichkeit, am eigenen Handy direkt das nächste Ziel auszuwählen.
Die QR-Codes können über Einladungsbriefe/-Mails, Flyer, Visitenkarten, Socialmedia-Posts, Webseiten oder Plakate etc. verteilt werden. Sie sind damit potenziell Teil der Publikums-Kommunikation bereits bevor eine Besucherinnen oder ein Besucher das Betriebsgelände betritt.
Die Optimierung von Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen von Eukovia. Ganz besonders zeigt sich das im Navigations-Modul. Die Terminals, an denen Besucherinnen und Besucher ihre Navigationsziele ermitteln sind zunächst einmal vielsprachig. Sprachbarrieren fallen damit weg. Die graphische und akustische Ein- und Ausgabe konzentriert sich auf das absolut Notwendige. Sie ist auf Übersichtlichkeit und Verständlichkeit optimiert.
Mit unserem selbstgesteckten Leitmotiv „Make it simple, do it for the people.“, haben wir uns dazu verpflichtet, immer wieder die Perspektive von Menschen einzunehmen, deren Teilhabe an der Gesellschaft durch unterschiedliche persönliche Herausforderungen erschwert ist. Vom Ergebnis dieser Entwicklung profitieren im Endeffekt alle.
Ein weiteres Plus des Eukovia-Navigations-Moduls für die Barrierefreiheit entsteht durch die Möglichkeit, bei der Routenplanung auf besondere Bedürfnisse einzugehen. So können z. B. Treppen (Gehbehinderung) oder Aufzüge (Klaustrophobie) vermieden werden.
Schließlich sind der Eukovia-Kompass und die Eukovia-Kompass-App graphisch so gestaltet, dass sie selbst Nutzerinnen und Nutzer mit einem Visus von lediglich 0,02 (=2 % Sehvermögen) leiten. Darüber hinaus können auch Versionen mit akustischer Ausgabe angeboten werden.
Sie möchten wissen, wie Eukovia Ihr Krankenhaus oder Ihre Einrichtung effizienter macht? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch – wir zeigen Ihnen, wie Sie ab Tag 1 profitieren.
Wir lieben den Austausch zu technischen und strategischen Fragen und Anregungen. Sprechen Sie uns bitte an!

